
Vordergründig dient die Körperpflege bei Pflegebedürftigen in erster Linie der Hygiene (der Verhütung von Krankheiten und der Erhaltung und Festigung der Gesundheit). Tatsächlich ist das Risiko von Infektionen und anderen Erkrankungen bei pflegebedürftigen und insbesondere bettlägerigen Menschen erhöht. Es kann durch eine gute Körperpflege begrenzt werden.
Darüber hinaus steigert Körperpflege jedoch auch das Wohlbefinden und das subjektive Gesundheitsgefühl, hat also -wie bei allen Menschen- einen wichtigen Einfluss auf die Psyche des Patienten. Gleichzeitig kann die Zeit der Körperpflege für die Mobilisation (Förderung und Erhaltung der Bewegungsfähigkeit) und zur Beobachtung der zu pflegenden Person und ihrer derzeitigen Verfassung genutzt werden. Nicht zuletzt hat die Körperpflege auch einen sozialen Aspekt: Der pflegebedürftige Mensch erhält Gesellschaft, Zuwendung und Körperkontakt.
Datum der letzten Änderung: 21. Januar 2010, (Matthias Potysch)