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Kapitel 9: Mobilität und Sturzprophylaxe



Mobilität („sich bewegen können“) hat für den pflegebedürftigen Menschen einen hohen Wert mit großem Einfluss auf die aktuelle Lebensqualität. Der Erfolg vieler vorbeugender Maßnahmen gegen Folgeerkrankungen hängt unmittelbar mit der Bewegungsfähigkeit des Pflegebedürftigen zusammen (s. Kapitel 5 – 8). Stürze sind insbesondere für ältere Menschen häufig ein schmerz- hafter Einschnitt in die bisherige Lebensführung. Dauerhafte Bettlägerigkeit infolge schwerer und schwerster Verletzungen kann eine der ernsten Folgen eines Sturzes sein, zudem sind die psychischen Auswirkungen eines heftigen Sturzes nicht unerheblich. Darum ist es wichtig, eine genaue Risikoabschätzung vorzunehmen und sowohl eine größtmögliche Mobilität des Patienten zu erhalten und zu fördern, als auch die Gefahrenquellen für einen folgenschweren Sturz voraus- schauend zu minimieren.

 

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Datum der letzten Änderung: 25. Januar 2010, (Matthias Potysch)