
Unsere Haut bietet einen wichtigen Schutz gegen das Eindringen von Krankheitserregern in den Körper. Bei Wunden ist dieser natürliche Verteidigungsmechanismus nicht mehr vorhanden, darum ist es wichtig, strikt auf eine sorgfältige und hygienische Wundversorgung zu achten.
Dies gilt besonders für offene (nicht genähte) Wunden. Man unterscheidet u. a. zwischen posttraumatischen Wunden (durch Unfälle verursachte Wunden, z.B. Brand- oder Schnittver- letzungen) und postoperativen Wunden, welche beide ein Grund für eine plötzliche und oftmals zeitlich begrenzte Pflegebedürftigkeit sein können. Gerade bei dauerhaft pflegebedürftigen Patienten besteht zudem die Gefahr, dass sich krankheitsbedingte Wunden (z.B. „offene Beine“, Fußverletzungen von Diabetikern oder Druckgeschwüre) bilden, welche intensiv beobachtet und behandelt werden müssen. Diese Verletzungen heilen nämlich oft sehr schlecht und neigen deshalb zu Entzündungen und dazu, chronisch (lang andauernd oder bleibend) zu werden.
Datum der letzten Änderung: 21. Januar 2010, (Matthias Potysch)